Taifun Chaba gefährdet morgen Start von Hubert Hammerl beim IRONMAN-Korea auf Jeju-Island.
28. August 2004
Aufgrund des herannahenden Taifuns Chaba droht das Schwimmen für Hammerl, dem einzigen Österreicher am Start, und die übrigen 1066 Starter, im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen. "Die Wellen sind heute schon über drei Meter hoch und sollen morgen 4-5 Meter erreichen. An ein Schwimmen ist da nicht zu denken", so Hammerl vor seiner 23-sten Langdistanz.
Sollte das Schwimmen nicht möglich sein, wird um 8 Uhr von Startnummer eins weg alle fünf Sekunden ein Triathlet auf die Strecke geschickt."Ich habe schon viel erlebt in den letzten 10 Jahren als Triathlet, aber das ist auch für mich etwas Neues - allerdings ein kleiner Nachteil", so der ehemalige Schwimmer und Wasserball-Staatsmeister.
Ob überhaupt ein Radfahren (180 km) und der Marathon möglich sein werden, wird sich Sonntag in der Früh zeigen. Es wäre sehr schade wenn das Rennen abgesagt werden müsste. "Nach Kate Allens Goldmedaille in Athen und ihrem letztjährigen IRONMAN-Sieg in Kärnten, wäre es an der Zeit, dass wir Männer endlich erfolgsmässig nachziehen", so Hammerl wenige Stunden vor dem Start.