"Ich liebe das Rennen, aber das Rennen liebt mich nicht"
16. Juli 2006
Diesen Satz hat Hubert Hammerl immer wieder im Zusammenhang mit dem IRONMAN-Austria in Klagenfurt verwendet.
Scheinbar liegt über dem IRONMAN-Austria wirklich ein Fluch, der den Ironator auch heuer wieder ereilt hat. Schon vom Start weg musste Hubert Hammerl mit seinem 7 Jahre alten Rennrad antreten, da die neue Rennmaschine aus Japan nicht rechtzeitig angeliefert wurde. Als er sich nach dem Schwimmen auf seinen "Drahtesel" schwang, lag Hubert Hammerl auf Platz 25, mit allen anderen Top-Österreichern zusammen.
Die gesamte Radstrecke bestritt Hammerl Seite an Seite mit seinen Konkurrenten aus dem eigenen Land, Werner Leitner und Norbert Langbarndtner. An siebenter Stelle liegend ging der Grazer noch vor den Zweien auf die Laufstrecke. Doch nach 1,5 km passierte das Unfassbare. Hubert Hammerl nahm eine 180° Kurve die er nicht einsehen konnte, mit vollem Tempo, in der Annahme, dass es sich um ein 90°-Eck handelte. Er lief in einen Absperrzaun, blieb hängen, kam zu Sturz und verletzte sich. Aufgrund einer Knie- und Zehenverletzung war ein Weiterlaufen nicht möglich.
Den heurigen IRONMAN-Austria haben Marino Vanhoenacker bei den Herren und Rebecca Preston bei den Damen gewonnen.